Schlechte Nachrichten für Musikfreunde: Nicht nur Google Music ist in Deutschland (noch) nicht verfügbar, auch den beliebten Internet-Radioservice Pandora wird es hierzulande so schnell nicht offiziell geben.
Wie Pandora-CEO Joe Kennedy auf der Business Insider Ignition Conference in New York verlauten ließ, erschwere die unterschiedliche Urheberrechtssituation in den verschiedenen Ländern die Expansion erheblich. Angesichts der vertrackten Rechtslage sei eine Menge Geduld notwendig, um auf weiteren Märkten aktiv zu werden. Natürlich wünsche er sich aber irgendwann einmal “eine Milliarde Pandora-User”.
Allerdings konnte Kennedy auch für den Heimatmarkt laut Musikmarkt nicht viel Positives vermelden. Umsätze würden direkt von den Lizenzgebühren aufgefressen, erklärt er, weshalb es schwierig sei, Pandora überhaupt im profitablen Rahmen zu halten. 2015 steht eine neue Entscheidung zum Thema Lizenzgebühren an. Nur bei einem für Pandora günstigen Ausgang wolle man in den USA weiter aktiv sein.
In den USA gehört Pandora zu den beliebtesten Internetdiensten. Der Nutzer gibt zunächst den Namen eines Stückes oder eines Künstlers ein. Danach sucht Pandora stilistisch ähnliche Stücke und spielt sie wie ein Radiosender ab. Bei jedem Stück hat der Nutzer die Möglichkeit, anzugeben, ob ihm ein Stück gefällt oder nicht, und schärft auf diese Weise sein musikalisches Profil.
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