Es klingt wie nach einer fiktiven Task Force aus einem zweitklassigen Action-Film: Die Android Update Alliance. Doch was dahinter steckt, ist gar nicht verkehrt – Ein Zusammenschluss von Google, Smartphoneherstellern und Netzbetreibern, der sicherstellen soll, dass alle Kunden mit Android-Smartphones zeitnah mit der aktuellen Software versorgt werden. Wie und ob das funktioniert, haben die Kollegen von Androidandme untersucht.
Ins Leben gerufen wurde die Android Update Alliance (AUA) auf der diesjährigen Google I/O – mit dem Versprechen, dass alle in der Allianz beteiligten Partner dafür sorgen würden, dass ihre Android-Geräte über einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten auf dem neuesten Stand gehalten würden.
Eine gute Idee, schließlich sind ausbleibende oder arg verzögert ausgelieferte Updates immer wieder ein Ärgernis in der Android-Gemeinde.
Bei einem Blick auf die Liste der Partner in der Allianz dürften die meisten auch sich bzw. ihren Hersteller wiederfinden: LG, Samsung, Sony Ericsson, Motorola und HTC sind unter anderem auf der Hersteller-Seite dabei. Die Auswahl der Netzbetreiber beschränkt sich allerdings (bisher) nur auf die USA.
Klingt also erstmal nach einer super Sache – ob diese Update-Allianz jedoch so funktioniert, wie man es sich wünscht, steht auf einem anderen Blatt. Die Kollegen von Androidandme haben die Android Update Allainz auf Herz und Nieren geprüft und sind zu einem gemischten Ergebnis gekommen.
Von den 61 Smartphones, die an der Untersuchung beteiligt waren, laufen immerhin etwas mehr als die Hälfte (32) bereits mit Gingerbread und nur noch 6 mit Android 2.1 (Eclair). Bei einem Blick auf die Herstellerseite zeigt sich aber ein zwiegespaltenes Bild:
![Die AUA-Analyse nach Herstellern: HTC führt [Bild: Androidandme] Die AUA-Analyse nach Herstellern: HTC führt [Bild: Androidandme]](http://www.androidapptests.com/wp-content/uploads/2011/09/AUA-Android-Phones-Hersteller-e1315296427852.png)
Laut der “Report Card” ist HTC derzeit führend, was die Update-Politik auf die aktuelle Android-Version Gingerbread angeht. 13 HTC Geräte laufen laut dieser Grafik mit Android 2.3. Auf dem nächsten Chart, der die totale Anzahl von Smartphones verzeichnet, die ein Update bekommen haben (also auch von 2.1 auf 2.2) ist allerdings nur von 12 Smartphones mit Gingerbread die Rede. Am anderen Ende der Skala liegt hier Motorola – der Hersteller hat nur sechs Gingerbread-Smartphones im Angebot.
Die ganze Studie inklusive vieler Grafiken und ein paar offenen Fragen gibts hier.
[via androidandme]
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![AUA-Report Card: Updates pro Hersteller [Bild: Androidandme] AUA-Report Card: Updates pro Hersteller [Bild: Androidandme]](http://www.androidapptests.com/wp-content/uploads/2011/09/AUA-Updates-pro-Hersteller-e1315296825665.png)
Der letzte Platz ist wenig überraschend
Kommentar by Martin — 6. September 2011 @ 08:58
Ich hätte gedacht, LG wäre letzter….nun ja…gut das es Custom Roms gibt
Kommentar by emperor1982 — 6. September 2011 @ 09:14
So ganz nachvollziehen kann ich das ganze nicht. Ich kenne mich bei Sony Ericsson sehr gut aus und habe mal folgendes ermittelt:
Mit den aktuellen Ankündigungen hat SE 15 Android-Smartphones im Portfolio.
4 davon sind mit Android 1.6 auf den Markt kommen, davon 3 sind bis 2.1 aktualisiert worden, 1 bis 2.3.3
9 davon kommen mit Android 2.3.3 daher, ein Update auf 2.3.4 ist für Oktober angekündigt.
2 davon kommen im Q4 mit 2.3.4.
Ergo gibt es 3 SEs mit 2.1 und 12 mit 2.3.
SE versorgt mittlerweile schnell mit Updates und ich bin auch sehr zufrieden damit.
Kommentar by Hangwire — 6. September 2011 @ 09:23