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Google integriert japanisches Katastrophengebiet in Street View

Am: 13. Dezember 2011 um: 08:31 von: Benedikt Niederschmid

Google hat Bilder der im März von einem Tsunami verwüsteten Regionen in Japan in seinem Maps-Dienst Street View zugänglich gemacht.

44.000 Kilometer ließ Google eine Delegation seiner Kameraautos durch die im März zerstörten Erdbebenregionen in Japan fahren, um die Auswirkungen der Katastrophe zu dokumentieren und digital zugänglich zu machen. Nun kann ein Großteil des Katastrophengebiets in 360-Grad-Panoramaaufnahmen betrachtet werden.

Zur Zielgruppe gehören laut des offiziellen Blogeintrags Architekten, Historiker, Städteplaner und Tourismusbehörden, aber auch reguläre User, die sich über das Ausmaß der Zerstörungen ein Bild machen wollen. Weiter heißt es  “Bei der virtuellen Street-View-Tour wird auf erschreckende Weise klar, wie tiefgreifend die Naturkatastrophe die betroffenen Landstriche verändert hat.”

Gleichzeitig führt Google auch einen Zeitstempel ein: In der unteren linken Ecke jeder Aufnahme sind ab sofort Monat und Jahr verzeichnet, in denen das entsprechende Bild aufgenommen wurde. Google: “Das Zeitstempel-Feature war in den letzten Jahren das nachgefragteste Street View-Feature. Nun ist es weltweit auf allen Bildern verfügbar.”

 

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