Es gibt Neuigkeiten zu Google Music, dessen Start wieder einmal kurz bevor stehen könnte. Offenbar wird Googles Streaming-Dienst bereits intern getestet.
Wie das Magazin Cnet berichtet, verrieten Informanten aus der Musikindustrie, dass einige Google-Mitarbeiter Google Music bereits testen können. Solche internen Tests seitens der Mitarbeiter sind nicht ungewöhnlich. Sie sind meist ein wichtiger Indikator für den baldigen Release eines Produkts.
Verlassen möchte man sich darauf in Bezug auf Google Music allerdings nicht, schließlich sollte der Dienst bereits im Herbst und vor Weihnachten 2010 online gehen. Passiert ist bekanntlich nichts. Konkreter wurde es allerdings im Zuge der Präsentation von Android 3.0 (Honeycomb). Angeblich ist Google Music integraler Bestandteil der neuen Version der für Tablets optimierten Software.

Wasser auf diese Mühlen war eine Entdeckung, die ein Forumsmitglied der XDA Developers Anfang März beim Herumprobieren mit dem Honeycomb-Installationspaket machte. Nach der Installation auf einem Smartphone fand sich eine funktionierende Version von Google Music auf dem Gerät. Von dieser soll sich das finale Produkt jedoch noch unterscheiden, räumten die von Cnet konsultierten Quellen ein.
Mit Google Music möchte Google ein für Android bislang unbestelltes Feld angehen. Außer Amazon MP3 gibt es bislang nämlich keine legale Plattform, über die die User Musik beziehen können. Google Music soll als Streaming-Dienst fungieren, der vom User abgespeicherte Dateien direkt aus der Cloud abspielt.
Weil Google mit letzterem urheberrechtliches Neuland betritt, ziehen sich die Verhandlungen mit den Plattenbossen noch hin – was wiederum wenig Hoffnung auf einen baldigen Start des Projekts macht, auch wenn es technisch bereits umgesetzt sein sollte. Zudem steht zu vermuten, dass die deutschen Verbraucher wie beim Amazon Appstore zunächst einmal außen vor bleiben und erst später in den Genuss der Google Music-Features kommen.
Neugierige Nutzer können schon einmal in die chinesische Google Music-Version hineinschnuppern. Dort ist der Dienst bereits online.

[via cnet]
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