Neben dem HTC Desire gehört das Motorola Milestone zweifellos zu den beliebtesten Android-Smartphones des Jahres. Mit dem Droid 2 hat das Unternehmen nun das Nachfolgemodell für seinen praktischen Slider auf den amerikanischen Markt geworfen – ein edles High-End-Gerät, das seinem großen Bruder in nichts nachsteht. Im Gegenteil: Technisch hat das Droid 2 natürlich klar die Nase vorn. Kaum verändert hat sich dagegen das äußere Design.
Froyo unter der Haube
Auch das Droid 2 beweist: Auf die inneren Werte kommt es an. Denn hinsichtlich seiner Features befindet sich das Gerät auf dem letzten Stand der Technik. Mit Android 2.2 (Froyo) hat es die aktuelle Version des freien Betriebssystems unter der Haube, die nötige Rechenleistung liefert eine mit 1-GHz getaktete OMAP-CPU von Texas Instruments. Falls sich also jemand über die Usability des 169 Gramm schweren Droid 2 beschweren möchte: An mangelnder Schnelligkeit dürfte es voraussichtlich nicht liegen.
Flash und Stimmbefehle
Wie schon beim Vorgänger setzt Motorola beim Droid 2 auf die Vorzüge einer QWERTY-Hardwaretastatur. Dabei haben die Designer das Milestone-Keyboard als Vorlage genommen und weiter optimiert. Um das Tippen zu erleichtern, kommen die einzelnen Tasten nun vergrößert und stärker gewölbt daher. Dafür fiel der Cursor weg. Wer sich die manuellen Eingaben sparen möchte, kann beim Droid 2 übrigens auf Stimmbefehle zurückgreifen. Auf die Vorzüge von Flash 10.1 muss zukünftig auch niemand mehr verzichten. Und obendrein dient das Smartphone auf Wunsch als WLAN-Hotspot für fünf weitere Geräte. Froyo macht’s möglich.
Videos in DVD-Qualität
Am Display wurde dagegen nichts verändert. Der 3,7 Zoll große kapazitive Bildschirm hat eine Auflösung von 480×854 Pixeln und verspricht viel Bedienkomfort. Zur Hardware gehört außerdem eine 5-Megapixel-Kamera. An Speicherplatz für Fotos, Videos oder Musik mangelt es ebenfalls nicht: Allein der interne Flash-Speicher des Geräts beträgt 8 GB, im Lieferumfang ist zusätzlich eine MicroSD-Karte mit weiteren acht Gigabyte enthalten. Unterstützt werden Karten bis zu 32 GB.
Bleibt die Frage: Stemmt die Akkuleistung soviel energieintensive Ausstattung? Ja – zumindest laut Hersteller. Demnach erlaubt der 1400 mAh-Akku eine Sprechzeit von 575 Minuten, im Standby-Betrieb hält er bis zu 315 Stunden. Alle technischen Daten hat Motorola hier zusammengefasst.
Ende August 2010 wurde bekannt, dass das Droid 2 unter dem Namen Milestone 2 nach Europa kommen wird. Ein Promo-Video gibt es hier zu sehen. Das Gerät kann mittlerweile bei Amazon zu einem Preis von 399 Euro ( Stand 10.03.2011 ) erworben werden.
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720p steht für 1280×720 und nicht für 720×480
Kommentar by Paul — 15. August 2010 @ 20:38
wenn ich einmal reich wäre^^
Kommentar by enra — 18. August 2010 @ 03:14
Die Frage die doch wirklich nach dem Update-Disaster beim Milestone (1) gab stellt ist doch:
Wie steht Motorola hier zur Offenheit des Android-Systems? Also: Ist der Bootloader weiterhin geblockt oder erwerben die Käufer hier auch endlich mit dem Besitz des Geräts das Eigentum an der Hardware? Können endlich auch bei Motorola – wie bei sonst allen anderen Herstellern – von der Community angefertigte Updates aufgespielt werden?
Gruß
Kommentar by Nico — 30. August 2010 @ 01:21
[...] Milestone-Nachfolger Droid 2 wird in Europa unter dem Namen Milestone 2 verkauft werden. Dies bestätigte ein Promo-Video, [...]
Pingback by Promo-Video stellt Milestone-Nachfolger vor « Android Apps und Handys im Test — 1. September 2010 @ 08:35
[...] nix, man wird aber für beide Modelle wohl ca. 400 Euro einplanen müssen. Während das Milestone 2 mit der aktuellsten Android-Version Froyo ausgestattet ist, muss sich das Defy mit Android 2.1 [...]
Pingback by Android-Neuheiten von Motorola im Vodafone OnlineShop aufgetaucht « Android Apps und Handys im Test — 7. September 2010 @ 12:01
was du laberst..bootloader is frei
Kommentar by husp — 23. November 2010 @ 20:23
[...] ihren Apps hast. Der Hoffnungsschimmer am Horizont: Droid 2, der Nachfolger des Milestone. Die ersten Testberichte klangen gut. Doch dann waren die ersten Preise bei Amazon recht happig (600 Euro herum) und es zeigte sich, [...]
Pingback by Mein Weg zum Nexus S | Nexus S und Android Blog — 21. März 2011 @ 14:05