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Studie: Sind 96 Prozent aller Amerikaner unter 50 bei Facebook?

Am: 01. Juni 2011 um: 11:50 von: Johannes Wallat
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Wer nicht dabei ist, ist out: 96 Prozent aller Amerikaner unter 50 Jahren sind bei Facebook. Kein Wunder, dass die App des Social Network-Platzhirschs eine der beliebtesten Anwendungen in den Weiten des Android-Universums ist. Jetzt bereitet Facebook Version 1.6 der Android App vor, die sich aber noch im Beta-Status befindet.

Beliebt, aber anfällig für Bugs und in ihrer Funktionalität unausgereift, so präsentierte sich die Facebook-App für Android bisher. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden: Version 1.6 nimmt sich der Beschwerden und Tipps der befragten Facebook-Community an. Über 1000 User haben ihren Senf dazugegeben, das Social Network hat reagiert – ein besserer Newsfeed inklusive der Möglichkeit, sein “Gefällt mir” zu Kommentaren abzugeben, der Zugriff auf Pages, Video-Upload und “many bug fixes” gehören zu den Features der neuen, aufgemotzten Facebook-App für Android.

Aber: Bevor jeder in den Genuss des App-Updates kommen kann, läuft noch die Testphase mit der Beta-Version. Und da kommt man – wenn überhaupt – nur dran, wenn man ein Formular ausfüllt (das derzeit anscheinend von hier aus aber nicht erreichbar ist).

Hoffentlich schafft es Facebook mit der neuen Version endlich mal – wenn sie das Beta-Testing durchlaufen hat – eine wirklich gute Anwendung für die zahlreichen Android-User anzubieten, die gleichzeitig Facebook nutzen und auch unterwegs auf dem Laufenden bleiben wollen, was ihren virtuellen Freundeskreis angeht.

Genug potentielle Kunden gibt es zumindest allemal: Eine Studie der Bank of America (BoA) hat ergeben, dass rund 96 Prozent aller Amerikaner unter 50 Jahren bei Facebook sind.

Facebook: 96 % nutzen das Netzwerk [via: The Next Web]

Allerdings stellt sich die Frage, ob die Daten wirklich reliabel sind – eine Datengrundlage von lediglich 418 Teilnehmern spricht  nicht gerade für Repräsentativität, aber diese 418 Personen sollen anscheinend sorgfältig ausgewählt worden sein und die Gesamtheit der US-Bevölkerung recht exakt wiederspiegeln.

Aber so oder so: 96 Prozent! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Damit lässt sich ein fast perfektes demographisches Bild der amerikanischen Bevölkerung zeichnen – ganz ohne Volkszählung und den ganzen Schnickschnack. Außerdem fand die Studie heraus, dass (surprise, surprise!) die Nutzung von Facebook im letzten Jahr zugenommen hat und dass rund 81 Prozent der Befragten sich vor allem um den Schutz ihrer Privatsphäre sorgen – da besteht also auf jeden Fall noch Handlungs- und Verbesserungsbedarf bei Zuckerberg und Co.

Facebook - tägliche Nutzung ist die Regel [via: The Next Web]

Apropos Privatsphäre: Dass das soziale Netzwerk unser Privatleben längst entscheidend beeinflusst, ist längst ein Allgemeinplatz. Wie das aber genau aussieht, was für Auswirkungen häufige Facebook-Nutzung auf die persönlichen Beziehungen und auch die eigene Person haben kann, das haben die Kollegen von The Next Web in einer ausführlichen und sehr anschaulichen Grafik aufgedröselt. Wichtigstes Ergebnis: Am Besten für das eigene Selbstwertgefühl und die Aufrechterhaltung von gesunden, “echten” Freundschaften ist ein moderates Nutzungsverhalten. Wer sich immer und ständig bei Facebook aufhält, setzt sich selber viel unnötigem Stress aus.

Facebook - häufige Nutzung führt zu Stress [via: The Next Web]

Und noch etwas: Vom offiziellem Facebook-Beziehungsstatus lässt man besser die Finger. Das gibt im Zweifelsfall nur Ärger und bringt nichts.

Facebook Grafik [Screenshot via The Next Web]

[via androidpolice, the next web]

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