Droht dem Mozilla Firefox nach dem Ende einer Werbepartnerschaft mit Google das finanzielle Aus?
Es sieht so aus, als stünde die Zukunft des beliebten Mozilla-Browsers in den Sternen. Wie zdnet berichtet, endete im November eine lukrative Werbepartnerschaft mit Google, die der Mozilla Foundation 2009 und 2010 84 Prozent ihres Budgets sicherte. 123 Millionen US-Dollar hatte die Organisation im letzten Jahr zur Verfügung. Gelingt es nicht, neue Einnahmequellen zu erschließen, könnte mittelfristig das Geld ausgehen.
Google dürfte kein Interesse an einer Neuauflage der Kooperation haben. Der Konzern könnte künftig alles daran setzen, die Verbreitung seines hauseigenen Browsers weiter zu forcieren. Glaubt man einer aktuellen Statistik, hat Google Chrome den Mozilla Firefox weltweit vom zweiten Platz der beliebtesten Browser verdrängt. Europaweit könnte die Wachablösung 2012 erfolgen.
Probleme hatte Mozilla auch beim Start im Mobile-Bereich. Man startete spät und voller Pannen in die mobile Welt – und droht den Anschluss zu verlieren. Im Mai hatte Mozilla bekannt gegeben, neue Versionen künftig in kürzeren Release-Zyklen veröffentlichen zu wollen. Der Firefox-Browser für mobile Endgeräte gehörte allerdings nie zu den schnellsten Surflösungen im Android Market. Wie intomobile außerdem anmerkt, wurde der Browser weltweit zwar 5,4 Millionen Mal heruntergeladen, die Zahl relativiere sich jedoch deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass mittlerweile schon 200 Millionen aktivierte Android-Geräte auf dem Markt sind.
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auf den heim pc macht sich chrome bemerkenswert gut, sooft hatte ich in jüngster zeit stockende probleme mit firefox. auf den smart phone ist der dolhin browser ein ganz guter vertreter der als einziges ein gimmick mit sich bringt, websiten per "geste" öffnen.
Kommentar by Steve Bauch — 5. Dezember 2011 @ 12:17