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RingDroid

Am: 06. September 2010 um: 09:51 von: Benedikt Niederschmid
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Und so gehts »
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4 von 5 Sternen
App-Version 2.4
App-Größe 361.8 KB
Preis kostenlos

Glücklicherweise gehört das polyphone Synthiegeschwurbel, das einem lange Zeit als Klingelton verkauft wurde, mittlerweile der Vergangenheit an. Längst ist es unterster Handy-Standard, eigene Audiofiles als Rufsignal einrichten zu können. Die Ringdroid-App geht noch einen Schritt weiter. Sie ermöglicht es, auf einem Smartphone gespeicherte Musikdateien zu schneiden und die einzelnen Schnippsel als Klingelton abzuspeichern – simpel, stabil und unaufwändig.

Funktionsumfang

Zunächst gelangt man nach dem Anwerfen der App zu einer Listenansicht aller auf dem Mobilfunkziegel abgespeicherten Audiofiles. Bislang unterstützt das Programm allerding nur die Formate MP3, AAC/MP4, WAV und 3GPP/AMR. Geordnet wird alphabetisch, maßgeblich ist dabei der erste Buchstabe des Songtitels. Hier wäre eventuell die Ergänzung weitere automatischer Sortiermöglichkeiten wie Band oder Album sinnvoll. Lebensnotwendig ist das aber nicht: Ein Eingabefeld gestattet die direkte Suche nach bestimmten Songs und Interpreten. Die Auswahl eines Liedes erfolgt per Tap.

Die ausgewählte Datei lädt die App in ein zweigeteiltes Arbeitsfenster. Der obere Bereich wird darin von der Pegelkurve des Tracks eingenommen. Anhand von Schiebereglern kann die Stelle, die später als Klingelton fungieren soll, markiert werden.

Schneiden per Schieberegler
Im unteren Displaybereich finden sich Steuerbuttons zum Abspielen, Vergrößern und Verkleinern der Pegelkurve und zum Abspeichern. Passen nicht beide Schieberegler in die Displaydarstellung, ist mittels zweier Pfeiltasten das Springen vom einen zum anderen möglich. Start- und Endzeitpunkt des gewählten Abschnitts zeigt die App auf die Hundertstelsekunde genau an.

Hat man die gewünschte Stelle genügend eingegrenzt, führt ein Tap auf das Diskettensymbol zur Einblendung eines Pop-up-Fensters mit allerlei weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Die App stellt den User via Drop-down-Menü zunächst vor die Wahl, ob der fertige Soundschnippsel als Rufzeichen, Wecker oder SMS-Ton dienen soll. Zur Eingabe des Dateinamens wird die virtuelle Tastatur eingeblendet. Abschließend kann der fertige Klingelton als Standardton eingerichtet oder einem konkreten Kontakt zugewiesen werden.

Muss etwas nachbearbeitet werden, erlaubt die Suchfunktion im Dateibrowser jederzeit den erneuten Zugriff auf die gespeicherten Töne. Eine Rekorderfunktion zur schnellen Aufnahme von Sounds und Songs rundet die Ringdroid-Funktionspalette sinnvoll ab.

Bedienbarkeit

Easy. Im Ernst. Selbsterklärend, vom ersten bis zum letzten Tap.

Fazit

Will man im Fazit richtig vom Leder ziehen, muss vorher mit dem Meckern begonnen werden. Ringdroid macht es einem da nicht leicht: Die App tut was sie soll und das ausgezeichnet. Für die Kreierung eigener Klingeltöne sucht sie definitiv ihresgleichen. Stabilitätsprobleme traten während des Tests nicht auf, alle Funktionen liefen flüssig und sauber. Einzig und allein bei den Sortiermöglichkeiten im Dateibrowser könnte noch aufgestockt werden.

Als Testgerät kam ein HTC Legend zum Einsatz. RingDroid ist kostenlos und kann im Android Market heruntergeladen werden.

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