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Nach dem Ablaufen seiner bevorzugten Joggingstrecke dürfte sich jeder schon mal gefragt haben, wie weit einen die Füße denn nun getragen haben. Damit ist jetzt Schluss, RunKeeper sei dank: Übersichtlich bereitet die kostenlos App die Ergebnisse sportlicher Aktivitäten auf und liefert viele weitere wertvolle Rahmeninformationen rund um die Trainingseinheit.
Funktionsumfang
Zieluser sind jedoch keineswegs nur Jogger. Der RunKeeper eignet sich für alle Sportarten, bei denen man “Strecke macht”. Aus einer Liste kann zu Beginn des Trainings ausgewählt werden. Radfahrer und Walker könnte diese App ebenso interessieren wie Skifahrer, Snowboarder oder Langläufer. Ob jemand sein Smartphone allerdings zur Streckenvermessung tatsächlich mit ins Schwimmbecken nimmt, erscheint zumindest fraglich.
Die Streckendokumentation erfolgt per GPS. So zeichnet der RunKeeper die Strecke auf und zeigt sie anhand des Kartenmaterials von Google Maps an. Dazu kommen Statistiken über Höhenunterschiede auf dem Laufparcours und die Geschwindigkeit, sogar über die verbrannten Kalorien gibt das Programm Aufschluss.
Ein Account bei RunKeeper erweitert die Funktionen des Apps zudem um die Möglichkeit, Ergebnisse zu speichern oder – nach dem Freischalten der entsprechenden Funktion – Läufe live mitzuverfolgen. Zudem verfügt das Programm über Clients sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter. So lassen sich die Resultate einer Trainingseinheit direkt ins Netzwerkprofil laden.
Bedienbarkeit
Intuitiv lassen sich alle notwendigen Einstellungen vornehmen, allerdings gibt es noch keine deutsche Version des Programms. Ergo: Alle Befehle sind auf Englisch. Das Design der App ist aufgeräumt und übersichtlich, problemlos gelangt man zu allen wichtigen Menüpunkten und Statistiken. Allerdings läuft der RunKeeper nur auf Geräten mit OS Android 2.0 oder höher, aller anderen schauen noch in die Röhre. Wichtig: Funklöcher sollte man selbstverständlich meiden.
Fazit
Für Sportler stellt der RunKeeper definitiv einen perfekten Begleiter dar. Für die Dokumentation des Trainingserfolgs gibt es derzeit kaum eine empfehlenswertere Anwendung. Allerdings frisst die permanente GPS-Verbindung ordentlich Resourcen, längere Strecken sollten also nur mit vollaufgeladenem Akku in Angriff genommen werden.
Stichwort Datenschutz: Über das Für und Wider der Preisgabe bevorzugter Strecken und womöglich sogar der Trainingszeiten im Internet muss jeder selbst entscheiden. Die kostenpflichten Pro-Version des Programms bietet weitere Features wie Trainingstipps oder die Ansage aktuelle Zwischenstände über den Kopfhörer. Aber ganz ehrlich? Die kostenfreie Version reicht völlig aus.
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Ich bin sicher, dass derartige apps ein großes Potential besitzen, aber für die Leistungsdiagnostik fehlt Grundsätzliches wie die Aufzeichung und Auswertung der Herzfrequnz.
Gelingt es intelligente Auswerteverfahren für die Herzfrequenz, insbesondere deren Variablität einzubauen, wird es für Firmen wie Polar schwer.
Kommentar by Rassmann, Knut — 12. Juli 2010 @ 12:23
[...] Gewissen an seine Laufschuhe erinnern, die seit Monaten irgendwo in irgendeinem Schrank verstauben. Runkeeper motiviert im Januar zum Rauskramen: Die Pro-Version der App gibt es bis Ende Januar kostenlos im [...]
Pingback by Anonymous — 31. Dezember 2010 @ 17:23