Die Bundeswehr finanziert die Entwicklung einer Android-App, die strategische Ziele mit geographischen Infodiensten verknüpft.
Längst hat natürlich auch das Militär ein Auge auf die Möglichkeiten geworfen, die Android mit sich bringt. Die Bundeswehr spielt da scheinbar ganz vorne mit. Wie auf den EU-Joinup-Seiten zu lesen ist, finanziert sie die Entwicklung der “APP-6 Maker Mobile Symbol Edition”-App für die Android-Plattform.
So kryptisch der Name, so spezifisch ihr Nutzen: Die Open-Source-Anwendung bedient sich zur bessseren strategischen Übersicht dem aus anderen Apps bekannten Points-Of-Interest-Ansatz und kombiniert ihn mit geographischen Informationen. Nur, dass eben keine Sehenswürdigkeiten, sondern strategische Ziele angezeigt werden. Wissen eben, das “in Bezug auf organisatorische und militärische Kontexte relevant” ist.
Als Datengrundlage nimmt sie die Allied Procedural Publication der NATO (APP). Ziel sei es, für den Fall, dass ein gemeinsames Lagebild notwendig ist, eine standardisierte Darstellung mit einheitlicher Symbolik zu schaffen. Nicht nur für militärische Partner, sondern auch für Feuerwehren oder Katastrophenschutz sei die Anwendung interessant. (via)
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