Stabilität ist eines der Zauberwörter von Apple-Usern: Apple-PCs laufen stabiler als Windows-Rechner, und iPhones sind weniger störanfällig als Android-Devices. Aber ist das wirklich so? Eine Studie will herausgefunden haben: nicht wirklich.
Forbes hat eine Untersuchung zu App-Abstürzen von Crittercism veröffentlicht, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Apples iOS-Devices anfälliger für App-Stürze Abstürze sind als Geräte mit Android.
Grundlage für die Crittercism-Erhebung sind über 214 Millionen App-Launches im Zeitraum von November bis Dezember 2011. Insgesamt kommen Apples Software-Versionen im Zeitraum des Vergleichs sogar auf fast 75 Prozent der gesamten App-Abstürze.
Ein genereller Grund für Abstürze ist die Fragmentierung der Software-Versionen auf beiden Plattformen: Im Erhebungszeitraum wurden laut Forbes 23 verschiedene iOS-Versionen und 33 Android-Versionen untersucht. Das macht es für App-Entwickler schwierig, ihre Apps mit jeder Version zu testen und kompatibel zu machen. Darüber hinaus spielen aber zahlreiche andere Faktoren mit rein: Hardware-Probleme, zuviel Speicherverbrauch, eine instabile Internetverbindung oder lückenhafter GPS-Empfang oder schlicht und einfach Bugs in den Apps selber.
Warum Apps unter Android weniger oft abstürzen als unter iOS, lässt sich anhand vieler Faktoren erklären. Eine ausführliche Besprechung der Testergebnisse findet sich auf der Seite von Forbes. Was aber noch wichtiger ist: Um Abstürze möglichst zu vermeiden, ist es am Besten, sich regelmäßig mit Updates zu versorgen.
| Zur Foto-Galerie |
Noch keine Kommentare

