Bei dem ganzen Medienbohei um das HTD Desire gerät das HTC Desire Z etwas ins Hintertreffen. Dabei hat auch HTCs erster Slider eine Menge zu bieten. In Sachen Hardware braucht sich das Z hinter seinem großen Bruder jedenfalls nicht zu verstecken.
Optimierte Prozessortechnik
Mit Blick auf die Hardware wird die Verwandtschaft zum Desire HD offenkundig. Allerdings ist im Desire Z mit dem 800 MHz Qualcomm-Prozessor eine CPU mit geringerer Leistung verbaut. Dank optimierter Prozessortechnik soll der Unterschied aber nicht groß ins Gewicht fallen. Auch die 512 MB-RAM Arbeitsspeicher liegen unterhalb von dem, was Desire (567 MB) und Desire HD (768 MB) mitbringen. Mit einem internen Speicher von 1,5 GB liegt das Desire Z dafür gleichauf mit dem HD. Via MicroSD-Karte kann der Speicher auf bis zu 32 GB erweitert werden.
Wechsel von AMOLED- zu SLCD-Desplays
Beim Touchscreen hat sich HTC für einen neuen Hersteller entschieden. Statt des beliebten AMOLED-Displays von Samsung, das im Desire zum Einsatz kommt, wird beim Desire Z auf einen 3,7 Zoll Super-LCD WVGA-Bildschirm von Sony zurückgegriffen. Der Akku kommt mit 1300 mAh daher und ist damit etwas schwächer als der des Desire (1400 mAh), was allerdings durch die niedrigere Taktung des Prozessors ausgeglichen werden dürfte.
Fotos schießt das Desire Z mit einer 5 Megapixel-Kamera, Videoaufnahmen sind in HD-Qualität (720p) möglich. Außerdem wartet es mit einer Vielzahl von Schnittstellen zum Datentransfer auf. An Bord finden sich GPRS, EDGE, HSDPA und HSUPA sowie das neue n-WLAN, Bluetooth 2.1, Micro-USB 2.0-Anschluss und ein 3,5-mm-Audioanschluss.
Schlanke Slide-Tastatur
Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal des Desire Z ist aber seine vollwertige QWERTZ-Tastatur. Endlich bietet HTC Fans von Volltastaturen damit eine Alternative zum gewöhnungsbedürftigen virtuellen Keyboard. Zwar wirkt der Slider im Vergleich zu Desire und Desire HD etwas stämmiger, die Konstrukteure konnten den Unterschied aber auf zwei Millimeter begrenzen. Die 50 Gramm Gewichtsunterschied machen sich hingegen schon stärker bemerkbar.
Aufpolierte Sense-Bedienoberfläche
Zum Betriebssystem Android 2.2 alias Froyo wird seit dem Desire Z und HD die frisch aufpolierte Bedienoberfläche HTC Sense geliefert. Dahinter verbergen sich einige wirklich praktische Funktionen. Mit Sense kann die Verwaltung des Smartphones zum Beispiel auch über ein Webportal vom PC aus erledigt werden. Zudem bietet htcsense.com die Möglichkeit, Backups zu erstellen, das Telefon zu sperren oder via Google Maps zu lokalisieren. Zudem beinhaltet es noch einen persönlichen Reiseführer, der den Nutzer zu den eigenen Traumzielen führt.
Ursprünglich sollte das HTC Desire Z in Deutschland ab Anfang Oktober erhältlich sein. Wie das Desire HD lässt auch das Z aber noch auf sich warten. Voraussichtlich wird es nun Anfang Dezember auf den Markt kommen.
Bei Amazon ist es derzeit für den Preis von 379,99 € gelistet (Stand 09.03.2011).
Datenblatt:
- Android 2.2 (Froyo)
- Netze: Quadband-GSM, GPRS, EDGE, UMTS, HSPA+
- WLAN (802.11 b/g/n)
- 800 MHz Qualcomm MSM7230
- Adreno 205-GPU
- 512 MB RAM, 1,5 GB-ROM
- 3,7-Zoll Super-LCD WVGA-Bildschirm
- 5 Megapixel-Kamera, Autofokus, LED-Blitzlicht
- Videoaufnahme mit 720p
- Bluetooth 2.1, USB 2.0, 3,5 mm Klinkenbuchse
- Swype
- Slider/QWERTZ-Tastatur
- Gewicht & Maße: 180 g, 61 x 119 x 14 Millimeter
T-Mobile G2 / HTC Desire Z
Allmählich kommt Licht ins Dunkel: Nach der offiziellen Präsentation des T-Mobile G2 herrscht nun Klarheit über die Features des G1-Nachfolgers, der in Europa unter dem Namen HTC Desire Z auf den Markt kommen soll. Endgültige Informationen zum Verkaufsstart in der Alten Welt dürften am 15. September zu erwarten sein. Dann bittet HTC wie berichtet ins Londoner Hyatt Hotel, um einige neue Geräte vorzustellen, darunter vermutlich auch das HTC Desire Z. Zur ersten Info hat T-Mobile eine Präsentationsseite online gestellt, auf der das G2 – wie könnte es anders sein – als „next big thing“ angepriesen, mit technischen Details jedoch noch gegeizt wird.
http://g2.t-mobile.com/
http://www.androidapptests.com/praesentiert-htc-in-london-ein-eigenes-android-tablet.html
Wir haben vorab die wichtigsten Facts schon einmal zusammengetragen:
800 MHz Prozessor
Adreno 205 GPU
3,7-Zoll AMOLED-Display
4GB interner Speicher
5 MP-Kamera
720p Videoaufnahme
HSPA+ Datenübertragung
Swype Tastatur
Ohne Sense
QWERTZ-Tastatur
4G
10.1 Flash
Inzwischen kursieren auch haufenweise Bilder im Netz:
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Gibt es Hinweise auf einen HDMI Ausgang, wie ihn womöglich das Desire HD (Ace) haben soll?
Kommentar by lui — 9. September 2010 @ 12:12
[...] einem 800 MHz Qualcomm MSM7230-1-Prozessor und einer Adreno 205-GPU (der gleiche Chipsatz wie beim T-Mobile G2/HTC Desire Z). Dazu gesellen sich Bluetooth 3.0, Kamera mit LED-Blitz, 512 MB RAM und Acers hauseigene UI Shell [...]
Pingback by Fotos vom Acer Liquid Metal gesichtet « Android Apps und Handys im Test — 10. September 2010 @ 07:45
Nope hat nur USB
Kommentar by marc — 28. November 2010 @ 09:59