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Überleben gesichert: Google verlängert Werbedeal mit Mozilla; Firefox-Update bringt Anpassung auf Android-Tablets

Am: 21. Dezember 2011 um: 10:50 von: Johannes Wallat

Update beim Feuerfuchs: Die Android-Version des beliebten Browsers Firefox hat jetzt ein Facelift bekommen, bei dem vor allem die optimierte Nutzung mit Tablets im Vordergrund steht. Außerdem: Google hat seinen Vertrag mit Mozilla um drei Jahre verlängert und der Organisation damit quasi das Überleben gesichert.

Tablets sind auf dem Vormarsch, Mozilla reagiert auf das Wachstum mit einem Update seines mobilen Browsers, der nun für die Nutzung mit Tablets optimiert wurde. Das bedeutet: Die neue Version verspricht eine optimale Nutzung des Tablet-Screens und die Anpassung beliebter Funktionen an die Eigenarten der kleinen mobilen PCs.

Der “Awesome”-Screen bietet mit der Einbindung von Firefox Snyc einfachen Zugang zu Chronik, offenen Tabs, Lesezeichen etc. Das Action Bar Menü verschafft Zugang zu Einstellungen, Add-Ons, Downloads, Vor- und Zurück-Buttons usw.

Das neue Firefox für Tablets (Bild: Mozilla Team)Tabs werden im neuen Firefox als Thumbnails am linken Bildschirmrand angezeigt und können mit einem Wisch verborgen werden. Die sogenannten “Ein-Klick-Lesezeichen” sind Icons auf dem Startbildschirm von Android, mit denen sich die Lieblingswebseiten direkt aufrufen lassen.

Für Entwickler besonders interessant ist die Einbindung von HTML5-Werkzeugen, mit denen sie interaktive Web-Anwendungen speziell für Smartphones und Tablets programmieren können, die zum Beispiel auf die integrierten Kameras zurückgreifen.

Damit die Weiterentwicklung des kostenlosen Browser-Angebots von Mozilla auch für die nächsten Jahre gesichert ist, braucht das Unternehmen natürlich Geld. Das kam bisher zu einem großen Teil von Google. Von den rund 120 Mio. Euro Jahresumsatz der Mozilla Foundation stammen rund 100 Mio. Euro von Google – der Konzern bezahlt damit die Integration von Google als Standard-Suchmaschine in dem beliebten Browser.

Eine Vetragsverlängerung stand lange aus, jetzt ist das Ding aber geritzt und Google für weitere drei Jahre der wichtigste Geldgeber von Mozilla. Die genauen Details des Vertrags wollte man bei Mozilla aber nicht preisgeben.

Einen ausführlichen Überblick über die Neuerungen gibt es hier in den Firefox Release Notes. Den fertigen Firefox, die Beta-Version und das Zukunfstprojekt Aurora kann man sich hier herunterladen.

Seite 2: Die komplette Pressemitteilung im Wortlaut

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