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Useless Facts

Am: 22. Juni 2010 um: 08:24 von: Benedikt Niederschmid
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Und so gehts »
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3 von 5 Sternen
App-Version 4.2.5
App-Größe 795 KB
Preis Kostenlos

Unnützes Wissen kann sich als potenter Zaubertrank für jedes kraftlose Gespräch erweisen. Welche locker zusammen sitzende Runde würde schließlich dem immensen Gesprächsbedarf widerstehen können, den die Information, dass sich in den USA pro Jahr 40000 Unfälle auf dem Klo ereignen, mit sich bringt? Oder dem irritierenden Fakt, dass, wüchse die Menschheit im heutigen Tempo weiter, sie im Jahr 3530 so schwer wie die Erde wäre – und im Jahr 6825 das gesamte bekannte Universum aufwöge? Eben.

Das Drama: Immer dann, wenn sich solche Fakten tatsächlich einmal in ein Gespräch einbringen ließen, hat man sie meist vergessen. Dank Useless Facts braucht sich ab sofort niemand mehr auf sein Gedächtnis zu verlassen. Die App liefert die abseitigsten und unnützesten Informationen frei Haus direkt auf das Android-Smartphone.

Spartanisches Design

Ein Überblick über die Grundfunktionen der App ist schnell gegeben: Auf dem schlicht gehaltenen Homescreen erscheinen die Fakten, mit einem Wischen nach links lässt sich der nächste aufrufen. Auf bestimmte Wissengebiete ist die App dabei nicht festgelegt. Während des Tests bedient sie sich unter anderem in Geschichte, Kultur, Statistik und den Naturwissenschaften. So erfährt man sensationelle Fakten wie: „A cow produces 200 times more gas a day than a person.“ Oder: „Jet lag was once called boat lag before jets existed.“

Das Design ist ähnlich spartanisch. In den Grundeinstellungen erinnert es an eine mit Kreide beschriftete Schultafel. Am oberen Display-Rand finden sich zwei Buttons. Mit ihnen können zum einen Lieblingsweisheiten zu einer Favoritenliste hinzugefügt werden, mit dem zweiten gelangt man zur Ansicht der Favoritenliste.

Wissen mit aller Welt teilen

Darüber hinaus lässt sich das App-Design individuell anpassen. In den „Preferences“, die man über die Menütaste erreicht, stehen dem User verschiedene Farben und Muster für den Hintergrund, die Grenzen und die Textfarbe zur Verfügung. Eine nette Zusatzfunktion, aber genau genommen überflüssig wie ein Kropf.

Mittels des „Share“-Buttons im Menü können einzelne Fakten direkt mit aller Welt geteilt werden. Als Kommunikationskanal dient der App neben SMS und E-Mail vor allem eine Facebook-Schnittstelle. Um das unnütze Wissen zu twittern, ist zuvor die Installation der Twitter-App Voraussetzung.

Bedienbarkeit

Mit ihren überschaubaren Funktionen stellt Useless Facts den Nutzer folgerichtig nicht vor unlösbare Probleme. Intuitiv gelangt man nach der Installation zum Hauptfenster der Anwendung und auch alle weiteren Einstellungsmöglichkeiten sind selbsterklärend.

Fazit

Die Umsetzung der App ist durchaus gelungen: Sie macht was sie soll und versorgt den Nutzer rund um die Uhr mit einem schier unerschöpflichen Vorrat an Quatsch, Allgemeinplätzen und redundantem Faktenwissen. Manchmal sind die präsentierten Weisheiten zum Augenrollen, oft jedoch unbekannt und meist sehr vergnüglich. Dass die App nur in englischer Sprache zur Verfügung steht, trübt den Spaß etwas. Die kleine Ad im unteren Bildschirmrand fiel während des Tests dagegen überhaupt nicht ins Gewicht.

Als Testgerät kam ein HTC Legend zum Einsatz. Useless Facts ist kostenlos und kann im Android Market heruntergeladen werden.

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