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Wo sich LTE schon nutzen lässt: Vodafones deutsches LTE-Netz im Überblick

Am: 07. Februar 2012 um: 11:25 von: Johannes Wallat

Die mobile Nutzung des Highspeed-Mobilfunkstandards LTE ist dank des HTC Velocity 4G bald auch in Deutschland möglich. Vodafone wird der erste deutsche Netzanbieter sein, der seinen Mobilfunkkunden das Blitznetz per Zusatztarif zur Verfügung stellt. Doch wo kann man LTE überhaupt nutzen? Wir haben die Netzabdeckung unter die Lupe genommen.

Das schnellste Netz nützt nichts, wenn man keine Verbindung hat – was man bei Zugfahrten oder bei der Autofahrt durch schlecht abgedeckte Landstriche als Nutzer des mobilen Internets andauernd erlebt, wird auch beim Highspeed-Netz LTE erstmal ähnlich sein. Ein Blick auf die von Vodafone angebotene Karte zur Netzabdeckung beweist: Die Vebreitung von LTE ist noch lückenhaft – mit großen Löchern vor allem in den Großstädten. Die Abdeckung in München, Hamburg, Köln, Stuttgart, Dresden, Frankfurt oder dem Ruhrgebiet gleicht einem Flickenteppich.

Eine Erklärung für diesen Umstand liefert Vodafones Pressesprecher. Thorsten Höpken teilte AndroidAppTests auf Anfrage mit, dass das Unternehmen derzeit rund neun Millionen Haushalte mit der LTE-Technik erreicht. Beim weiteren Ausbau wird laut Höpken die Priorität auf bisher nicht erschlossene Regionen gelegt:

Gemäß der Versorgungsverpflichtung müssen in insgesamt fünf Schritten zunächst die Orte mit weniger als 5.000 Einwohnern versorgt werden, in denen es bislang kein Breitband-Internet gibt. Im nächsten Schritt folgen dann unterversorgte Regionen zwischen 5.000 und 20.000 Einwohnern. Erst dann dürfen als grundsätzlich versorgt geltende Regionen mit einer Einwohnerzahl von mehr als 20.000 und bis zu 50.000 Einwohnern versorgt werden.”

Wie die Versorgung am Heimatort aussieht, lässt sich anhand der Vodafone-Karte ebenfalls ermitteln. Mittels der Eingabe der eigenen Adresse zeigt die Karte wahlweise die Versorgung mit GSM, EDGE, UMTS, HSDPA, LTE indoor und/oder LTE outdoor am Standort an.

LTE oder 4G, das langfristig den alten Standard UMTS ersetzen soll, bietet mit theoretisch bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich hörere Downloadraten als sein Vorgänger, ist aber vom Grundschema her gleich, weshalb eine Nachrüstung der bereits bestehenden UMTS-Systeme auf den neuen 4G-Standard relativ einfach ist.

So sieht die Netzabdeckung mit dem Highspeed-Netz LTE derzeit aus (Stand 07. Februar 2012). Blau markiert sind alle Gebiete mit GSM-Empfang, grün darübergelegt sind die Gebiete mit LTE-Abdeckung:

LTE Netzabdeckung Stand Februar (Grafik via Vodafone)

Zum Vergleich: Die UMTS-Abdeckung sieht derzeit so aus:

UMTS Netzabdeckung Stand Februar (Grafik via Vodafone)

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